|
{Aufgüsse}
Der Höhepunkt des Saunagangs ist der Aufguss. Er ist ein zusätzlicher Hitzereiz, der das Schwitzen noch verstärkt und in Verbindung mit den Kältereizen aus den Kaltwasser-Anwendungen besonders zur Entspannung und Abhärtung beiträgt.
In der Sauna wird normalerweise durch ausreichend Luftwechsel eine relativ geringe Luftfeuchtigkeit angestrebt, damit Schweiss (Wasser) verdunsten kann. Der Aufguss unterbricht durch die kurzzeitige Erhöhung der Luftfeuchtigkeit plötzlich diese Verdunstung und damit die Kühlung des Körpers. Das Aufgusswasser, dass auf die heissen Saunasteine des Saunaofens gegossen wird, verdampft unmittelbar, steigt rasch zur Decke hoch und strömt durch den Saunaraum. Durch Handtuchwedeln wird dies weiter verstärkt. Auf der Haut der Saunabadenden schlägt sich der Wasserdampf nieder und kondensiert. Die Wärme der Saunasteine wird dabei übertragen und die Haut zusätzlich erhitzt, was das Schwitzen weiter verstärkt.
Im Wesentlichen werden Aufgüsse mit Aufgusskonzentraten durchgeführt und damit eine Duftwirkung erzielt, die auch anregend oder beruhigend auf den Körper wirken kann.
Es werden auch sehr oft "Erlebnissaufgüsse" angeboten, die immer beliebter werden. Die Erlebnisaufgüsse unterscheiden sich von Aufgüssen mit nachweislich positiver Wirkung auf den Körper auch in der Wirkung des "Spassfaktors".
|
|